Schutzmaßnahmen in Ostregion werden bis 18. April verlängert

Schutzmaßnahmen in Ostregion werden bis 18. April verlängert

Bürgermeister Ludwig: „Oberste Priorität ist Gesundheit der Bevölkerung“

Die aktuellen Schutzmaßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus werden verlängert. Die Bundesländer Wien, Niederösterreich und Burgenland werden die derzeit geltenden Regelungen wie Ausgangsbestimmungen, Schließung von Handel und Schulen im Distance Learning über das ursprünglich geplante Enddatum um eine Woche bis zum 18. April ausdehnen. Grund für die Ausdehnung der aktuellen Maßnahmen ist die fehlende Trendumkehr – nicht nur bei den Zahlen der Neuinfektionen, sondern vor allem bei der „sehr angespannten Lage“ auf den Intensivstationen der Kliniken in der Ostregion.

„Die Gesundheit und Sicherheit der Bevölkerung hat für mich absoluten Vorrang. Wir müssen dafür sorgen, dass die Kapazitäten auf den Intensivstationen der Kliniken aufrechterhalten werden. Denn dort werden nicht nur Corona-Infizierte behandelt, sondern auch eine zweite Gruppe von Patientinnen und Patienten, die nach einem Herzinfarkt oder einem Autounfall um ihr Leben ringen“, sagte Wiens Bürgermeister Michael Ludwig heute, Dienstagnachmittag in einer gemeinsamen Online-Pressekonferenz mit Bundeskanzler Sebastian Kurz, Vizekanzler Werner Kogler, Steiermarks Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer und Oswald Wagner, Vizerektor für Klinische Angelegenheiten der Medizinischen Universität Wien.

Dazu, dass sich andere Bundesländern „solidarisch“ bereit erklärt hatten, PatientInnen aus der Ostregion im Notfall aufzunehmen, erklärte der Wiener Bürgermeister: „Diese Solidarität leben wir in Wien schon lange, in den oft spezialisierten Kliniken in Wien stammen zwischen 15 und 20 Prozent der Patientinnen und Patienten aus anderen Bundesländern. Eine Entlastung für unser Gesundheitssystem wäre es, wenn Schwererkrankte in den jeweiligen Bundesländern versorgt und nicht auch noch transportiert werden müssen.“

„Die Lage ist weiterhin sehr ernst, ich hoffe, dass die heute beschlossene Verlängerung bis zum 18. April ausreichen wird, um die Belegung der Intensivstationen nachhaltig zu reduzieren. Sollte diese Senkung nicht eintreten, würde ich weitere Maßnahmen nicht ausschließen“, kündigte der Stadtchef an und mahnte ein, „nicht vorschnell Signale der Öffnung an die Bevölkerung zu senden, schließlich war Wien noch vor wenigen Wochen das Bundesland mit den wenigsten Infizierten in ganz Österreich“. Ludwig sprach seinen Dank an die Wiener Bevölkerung aus: „Die beschlossenen Maßnahmen im Kampf gegen die Pandemie werden sehr diszipliniert zum allergrößten Teil vorbildlich mitgetragen. Natürlich werden diese Maßnahmen aber auch kontrolliert und das Zuwiderhandeln im Ernstfall auch gestraft.“ 

Quelle: PID-Rathauskorrespondenz Presse- und Informationsdienst der Stadt Wien (MA 53) Stadtredaktion, Diensthabende/r Redakteur/in / ots  //  Fotocredit: SYMBOLFOTO

Mehr über den Autor

Das könnte Sie interessieren!

Marktamt Wien - 16 neue LebensmittelinspektorInnen angelobt

22. 04. 2021 | Panorama

Marktamt Wien - 16 neue LebensmittelinspektorInnen angelobt

Angelobung neuer MarktamtinspektorInnen der MA 59 durch StRIn Ulli Sima und BV Georg Papai

Bedeutung von Familien gestiegen

22. 04. 2021 | Panorama

Bedeutung von Familien gestiegen

Familienbund - Familienbericht zeigt ausgewogenen Mix aus Geld- und Sachleistungen für Familien

21. April ist Tag des Kindergartens

21. 04. 2021 | Panorama

21. April ist Tag des Kindergartens

„Spiel ist die höchste Form der Kindesentwicklung.“ Dafür braucht es fundiert ausgebildete PädagogInnen und adäquate Rahmenbedingungen in elementarpädagogi...

Biber fast zu Tode gequält

19. 04. 2021 | Panorama

Biber fast zu Tode gequält

Biber in Narkose, nach Befreiung von der Falle, kurz vor der Operation

ÖH sagt sinkender Wahlbeteiligung den Kampf an

19. 04. 2021 | Panorama

ÖH sagt sinkender Wahlbeteiligung den Kampf an

ÖH Vorsitzende Sabine Hanger im Gespräch