Skispringen - Herrenteam Vierte in Lahti (FIN)

 Der Sieg ging an Norwegen vor Polen (5,9 Punkte Rückstand) und Deutschland (9,8 Punkte Rückstand)

Beim Teambewerb im finnischen Lahti verpasste die österreichische Mannschaft am Samstag mit Michael Hayböck, Stefan Kraft, Philipp Aschenwald und Daniel Huber mit Rang vier knapp das Podest. Der Sieg ging an Norwegen vor Polen (5,9 Punkte Rückstand) und Deutschland (9,8 Punkte Rückstand).       

Nach dem ersten Durchgang lag das Team von Cheftrainer Andreas Widhölzl bereits auf Rang vier und konnte sich in der Entscheidung zwischenzeitlich auf Platz drei vorschieben. Im letzten Sprung gelang es Deutschland neuerlich vor Österreich zu landen. Die ÖSV-Adler blieben damit nach den Siegen in den Teamspringen von Wisla und Zakopane diesmal ohne Podestplatz.     

Morgen Sonntag steht in Lahti ein Einzelwettkampf auf dem Programm. Beginn ist um 16:00 Uhr.    
 

Stefan Kraft: „Mit meinen Sprüngen bin ich sehr zufrieden und es war cool wieder im Team mitzufighten. Leider war es dann nur der vierte Platz, das tut schon ein bisschen weh, weil wir uns einen Stockerlplatz erhofft hatten. Wenn für mich morgen im Einzel ein Platz in den Top 10 herausschaut, dann bin ich sehr zufrieden und natürlich bin ich offen für eine Platzierung ganz vorne.“ 

Michael Hayböck: „Es war bisher ein ungewöhnliches Wochenende, weil wir gestern gar keinen Sprung machen konnten und heute nur einen Trainingssprung. Im Wettkampf habe ich dann keinen Druck in den Sprung gebracht und bin in beiden Durchgängen nicht wirklich ins Fliegen gekommen. Ich möchte das jetzt im Video analysieren, die richtigen Schlüsse daraus ziehen und es morgen im Einzelwettkampf besser machen.“        

Daniel Huber: „Leider habe ich es heute im ersten Durchgang ein wenig vergeigt und ich habe mir sehr schwergetan. Es ist hier ein ganz anderes Skispringen als noch in Zakopane. Dass wir Vierte geworden sind ist schade, aber morgen ist ein neuer Tag und da versuchen wir wieder anzugreifen.“      

Philipp Aschenwald: „Ich bin mit meinen Sprüngen zufriedener als noch in Zakopane. Im Teamspringen braucht es acht gute Sprünge und heute war es richtig knapp. Manchmal ist man Sieger und manchmal ist man Vierter. Es war heute bei mir noch nicht ganz perfekt, aber es gelingt mir wieder besser, einen Fluss in den Sprung zu bekommen und da heißt es weiter hinzuarbeiten.“     

 

Ergebnis  

    
Quelle: Daniel Fettner, ÖSV //  Fotocredit: Playergeneriert  //  Video: Youtube/FIS/eKgzO33oGho

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