Skispringen - Stefan Kraft Zweiter in Ruka (FIN)

Skispringen - Stefan Kraft Zweiter in Ruka (FIN)

ÖSV-Skispringer Stefan Kraft hat am Samstag in Ruka (FIN) den zweiten Platz belegt. Der Sieg ging an den Slowenen Anze Lanisek. Dritter wurde der Pole Piotr Zyla

Für Stefan Kraft war es der zweite Podestplatz im dritten Saisonbewerb. Mit Manuel Fettner als Fünftem und Michael Hayböck als Neuntem sprangen noch zwei weitere Österreicher in die Top-Ten. Daniel Tschofenig, der nach dem ersten Durchgang noch auf Platz sieben gelegen war, beendete den Bewerb als Zwölfter.         

Vorjahresgewinner Lanisek setzte sich nach seinem Schanzenrekord von 149 Metern im ersten Durchgang insgesamt 1,3 Punkte vor Kraft durch, der am frisch verschneiten finnischen Schauplatz erstmals überhaupt aufs Stockerl kam. Für den morgigen Sonntag steht ein weiterer Einzelbewerb in Ruka auf dem Programm (09:00 MEZ). 

***STIMMEN***   

Stefan Kraft: "Das war, glaube ich, einer der coolsten Wettkämpfe seit langem. Auf einer 120-Meter-Schanze war man mit 130 Metern heute nicht im Finale. Ich bin mit der Quali insgesamt drei mal über 140 Meter gesprungen. So macht das Ganze richtig Spaß. Das waren coole Bedingungen und perfekt zum Fliegen. Lanisek war heute nicht zu schlagen."        

Manuel Fettner: "Ich bin sehr zufrieden. Der zweite Sprung hat mir sogar noch besser gefallen, als der erste. Vor allem das, was ich im Flug gemacht habe. Insgesamt springe ich aktuell sehr konstant und das freut mich natürlich. Das ist positiv."  

Michael Hayböck: "Es tut richtig gut, jetzt einbmal wieder angeschrieben zu haben. Der zweite Sprung hat sich sehr cool angefühlt. Ich merke, es ist alles sehr konstant, wie es schon lange nicht mehr war. Die Feinheiten sind sicher noch nicht bei hundert Prozent, aber das Gesamtpaket ist gut und darüber freue ich mich."       

Andreas Widhölzl: "Stefan ist wirklich sehr gut gesprungen heute und wir haben wieder vier Springer unter den ersten Zwölf. Das ist mannschaftlich top. Schade war, dass Jan und Philipp den Cut fürs Finale ganz knapp nicht geschafft haben. Aber es war ein hochklassiger Wettkampf und sie sind eigentlich mit einer hohen Weite ausgeschieden. Man hat schon gemerkt, dass das Feld jetzt auf Schnee wieder enger zusammengerutscht ist."  

Quelle: Daniel Fettner, MA     //  Grafi: © AN24

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