Snowboard-Dritte Plätze für Claudia Riegler und Benjamin Karl bei Weltcup-PGS in Bannoye

VIDEO - Die 46-jährige Salzburgerin setzte sich im kleinen Finale gegen die russische Lokalmatadorin Natalia Soboleva und Benjamin Karl, der als Qualifikations-16. gerade noch in das Finale eingezogen war, hielt im Duell um Rang drei den Bulgaren Radoslav Yankov in Schach

Zwei dritte Plätze sind Claudia Riegler und Benjamin Karl am Sonntag beim Weltcup-Parallelriesentorlauf in Bannoye (RUS) für das ÖSV-Team herausgefahren! Die 46-jährige Salzburgerin setzte sich im kleinen Finale gegen die russische Lokalmatadorin Natalia Soboleva um elf Hundertstelsekunden durch und durfte sich nach Platz fünf im Parallelslalom am Samstag über ein weiteres Top-Resultat freuen. Benjamin Karl, der als Qualifikations-16. gerade noch in das Finale eingezogen war, hielt im Duell um Rang drei den Bulgaren Radoslav Yankov in Schach. PSL-Sieger Andreas Prommegger verpasste als Qualifikations-24. die Entscheidung der Top 16.        

Claudia Riegler, die die Qualifikation als 13. gemeistert hatte, startete mit Erfolgen über die Niederländerin Michelle Dekker und die Schweizerin Patrizia Kummer in das Finale, ehe sie in der Vorschlussrunde gegen Ladina Jenny (SUI) den Kürzeren zog. In einem umkämpften kleinen Finale behielt Riegler gegen Sobolova dann jedoch wieder die Oberhand und holte damit ihren ersten Stockerlplatz seit ihrem Triumph im vergangenen Jänner beim Parallelslalom in Bad Gastein.   

"Der Tag hat mit der Bestzeit im ersten Quali-Lauf gut begonnen, doch dann bin ich im zweiten Run zu brav gefahren. Ich habe mich durch den 13. Platz aber nicht beirren lassen – auch deshalb, weil die beiden Kurse sehr gleichmäßig waren. Außerdem habe ich mir dadurch auch kein einziges Mal Gedanken über die Kurswahl machen müssen. Im kleinen Finale wollte ich diesen dritten Platz unbedingt, deshalb habe ich von oben bis unten Selbstgespräche geführt und mir gesagt: Bleib dran, bleib dran, und ich bin drangeblieben. Es ist ein Traum, mit den Plätzen drei und fünf in die Saison zu starten", freute sich Claudia Riegler. Die Platzierungen der weiteren Österreicherinnen: 17. Sabine Schöffmann, 20. Jemima Juritz, ohne Ranking: Daniela Ulbing. Die Deutsche Ramona Hofmeister setzte sich im großen Finale gegen die Schweizerin Ladina Jenny durch und feierte ihren fünften Weltcup-Sieg. 

Nachdem sich Benjamin Karl mit einer Hundertstelsekunde Vorsprung auf den Russen Valery Kolegov hauchdünn für das Finale qualifiziert hatte, sorgte er nach Siegen über den Südkoreaner Sangho Lee und den Italiener Aaron March im Halbfinale gegen Roland Fischnaller für eine Schrecksekunde, als er infolge eines gebrochenen Schuhs die Linie des Italieners kreuzte. "Das war knapp und hätte auch anders ausgehen können. Wir haben den Schuh dann noch soweit hinbekommen, dass ich das kleine Finale fahren konnte. Nachdem ich gestern die Qualifikation für das Finale verpasst habe, habe ich mit mir selbst gehadert. Zum Glück ist es sich heute für die Top 16 gerade noch ausgegangen, obwohl mir im zweiten Quali-Lauf ein Fehler unterlaufen ist. Aber mit dem Erreichen des Finales ist dann auch das Selbstvertrauen wieder zurückgekommen. Da ist dann ein ganz anderer ,Benji' am Start gestanden", sagte Benjamin Karl.  

Mit dem Vorstoß ins Viertelfinale holte der Kärntner Alexander Payer als Achter nach PSL-Rang vier am Samstag ein weiteres Top-Ergebnis. Der Steirer Sebastian Kislinger und der Kärntner Fabian Obmann fuhren auf die Plätze 11 bzw. 13. Der Salzburger Andreas Prommegger (24.), der Vorarlberger Lukas Mathies (25.), der Kärntner Aron Juritz (29.) und der Steirer Arvid Auner (31.) verpassten das 16er-Finale. Roland Fischnaller führte bei den Herren vor Mirko Felicetti einen italienischen Doppelsieg an.   

Der Parallel-Weltcup wird nun Italien fortgesetzt, wo in Cortina d'Ampezzo (14.12.2019) und Carezza (19.12.2019) jeweils ein Parallelriesentorlauf gefahren wird.       

Quelle: Mag. Karlheinz Wieser, Medienbetreuung Snowboard und Skicross, ÖSV Österreichischer Skiverband   Fotocredit: Playergeneriert  //  VIDEOCREDIT: FIS Snowboarding/YOUTUBE/eoxMuoTwKcQ 

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