St. Wolfgang - Gedenkstätte und Rudi-Nierlich-Platz offiziell eingeweiht

St. Wolfgang - Gedenkstätte und Rudi-Nierlich-Platz offiziell eingeweiht

V.l.: Bürgermeister Franz Eisl, Nierlichs Mentor Hans Pum, Wirtschafts- und Sport-Landesrat Markus Achleitner und Rudi Nierlichs Vater Günter Nierlich bei der offiziellen Einweihung der Gedenkstätte und des Rudi-Nierlich-Platzes in St. Wolfgang

St. Wolfgang hält Erinnerung an Rudi Nierlich hoch - „Nierlich zählte zu den herausragenden Wintersportlern. Er war Vorbild und Botschafter für das Sportland Oberösterreich,“ so LR Achleitner

Das Sportland Oberösterreich und St. Wolfgang halten die Erinnerung an den vor 30 Jahren bei einem Autounfall verstorbenen Ski-Star Rudi Nierlich hoch. Vor dem Gemeindeamt entstand eine Gedenkstätte für den dreifachen Weltmeister, die am Sonntag, 11. Juli, offiziell eingeweiht wurde. Das Gemeindeamt bekam außerdem die Adresse Rudi-Nierlich-Platz 1. „Rudi Nierlich zählt zu den herausragenden Wintersport-Legenden, die den nationalen und internationalen Spitzensport geprägt haben. Er war ein Vorbild für die Jugend und ein sympathischer Botschafter des Sports für das Bundesland Oberösterreich. So werden wir Rudi Nierlich auch in Zukunft stets in ehrender Erinnerung behalten“, sagte Wirtschafts- und Sport-Landesrat Markus Achleitner. Bürgermeister Franz Eisl und Nierlichs Vater Günter konnten bei dem Festakt auch ehemalige Weggefährten des Österreichischen Skiverbandes (ÖSV) begrüßen: So waren Nierlichs Mentor Hans Pum oder Ski-Größen wie Hans Enn und Thomas Stangassinger nach St. Wolfgang angereist.

Mit seinen zwei Goldmedaillen im Jahr 1989 bei der Weltmeisterschaft in Vail (USA) wurde Rudi Nierlich zum großen Star. Bei der Weltmeisterschaft 1991 in Saalbach-Hinterglemm gelang ihm die erfolgreiche Titelverteidigung im Riesentorlauf. Dieser Sieg wurde vom Internationalen Skiverband (FIS) erst wenige Tage nach dem Rennen offiziell bestätigt. Nierlich war im ersten Durchgang mit einem Rennanzug gestartet, dem die vorgeschriebene Plombe als Nachweis der Überprüfung durch die FIS gefehlt hatte. Auf die Freude folgte nur wenige später die große Trauer. Am 18. Mai starb Rudi Nierlich bei einem Autounfall. Rudi Nierlich, ein gelernter Tischler, war aufgrund seines ruhigen und bescheidenen Wesens bei den Teamkollegen sehr beliebt. Bei Interviews war er oft recht wortkarg in seinen Antworten. Sein Spruch „Wonns laft, donn laft´s“ wird immer noch von Reportern und Skirennläufern zitiert.

Quelle: Dominik Danner, LAnd OÖ  //  @Land Oberösterreich / Sabrina Liedl 

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