Start des Eintragungszeitraums für zwei Volksbegehren

Start des Eintragungszeitraums für zwei Volksbegehren

Zwei Volksbegehren können online sowie in jeder beliebigen Gemeinde vom 20. bis 27. Juni 2022 unterschrieben werden

Für zwei Volksbegehren – "RÜCKTRITT BUNDESREGIERUNG" und "KEINE IMPFPFLICHT" – kann vom 20. bis 27. Juni 2022 im Rahmen des Eintragungsverfahrens unterschrieben werden. Für diese zwei Volksbegehren wurden in der Einleitungsphase bereits jeweils mehr als 8.401 Unterstützungserklärungen gesammelt. Unterstützungserklärungen, die in dieser Phase geleistet wurden, werden angerechnet. Eine nochmalige Unterschrift ist daher nicht mehr möglich.

Wer die genannten Volksbegehren bislang nicht unterstützt hat, kann für diese nun vom 20. bis 27. Juni 2022 unterschreiben – entweder online mit Handy-Signatur bzw. mit der (auslaufenden) Bürgerkarte oder in jeder Gemeinde in einem der dafür eingerichteten Eintragungslokale.

Insgesamt sind ca. 6,4 Millionen Österreicherinnen und Österreicher berechtigt, die Volksbegehren zu unterstützen. Um eines der Volksbegehren unterschreiben zu dürfen, muss man am letzten Tag des Eintragungszeitraumes (27. Juni 2022) das Wahlrecht zum Nationalrat besitzen (österreichische Staatsbürgerschaft, Vollendung des 16. Lebensjahres, kein Ausschluss vom Wahlrecht) und zum Stichtag des Volksbegehrens (16. Mai 2022) in die Wählerevidenz einer österreichischen Gemeinde eingetragen gewesen sein.

Unabhängig von den Öffnungszeiten der Eintragungslokale bietet sich insbesondere die Nutzung der Handy-Signatur an, um die Volksbegehren zu unterschreiben. Nähere Informationen dazu finden Sie unter www.handy-signatur.at.

0800 20 22 20 – Call Center des Innenministeriums

Zu Fragen im Zusammenhang mit der Eintragung für die Volksbegehren steht den Bürgerinnen und Bürgern wieder das Call Center des Innenministeriums zur Verfügung. Auch über die Handy-Signatur und die Möglichkeiten zur Online-Unterschrift wird dort Auskunft gegeben. Unter der gebührenfreien Telefonnummer 0800 20 22 20 stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Call Centers an folgenden Tagen zur Verfügung:

• 20. bis 26. Juni 2022, 8 Uhr bis 20 Uhr,
• 27. Juni 2022, 8 bis 21 Uhr.

Aus dem Ausland kann die Hotline unter der Nummer +43 1 531 26 2700 erreicht werden. Im Inland ist die Hotline gebührenfrei.

Die vorläufigen Ergebnisse der Volksbegehren werden am 27. Juni 2022 nach Ende des Eintragungszeitraumes um 20.15 Uhr unter dem Link www.bmi.gv.at/volksbegehren bekannt gegeben.

Die Online-Eintragung der Volksbegehren im Eintragungszeitraum finden Sie unter https://citizen.bmi.gv.at/at.gv.bmi.fnsweb-p/vbg/checked/VolksbegehrenBuerger.

Zahlreiche weitere Volksbegehren sind derzeit zur Unterstützung im Einleitungsverfahren registriert. Allgemeine Informationen zu diesen Volksbegehren, die ebenfalls online oder auf den Gemeinden unterstützt werden können, sind unter www.bmi.gv.at/volksbegehren abrufbar.

Quelle: BMI  //  Fotocredit: ©  BMI/Gerd Pachauer

Das könnte Sie interessieren!

Gemeinden sind Garanten für Sicherheit in Krisen

01. 07. 2022 | Politik

Gemeinden sind Garanten für Sicherheit in Krisen

Innenminister Gerhard Karner beim 68. Österreichischen Gemeindetag am 30. Juni 2022 in Wels

Ergebnisse von zwei Volksbegehren

30. 06. 2022 | Politik

Ergebnisse von zwei Volksbegehren

Der Eintragungszeitraum für die beiden Volksbegehren "RÜCKTRITT BUNDESREGIERUNG" und "KEINE IMPFPFLICHT" endete am 27. Juni 2022, 20 Uhr. Die Volksbegehren...

Einzigartige Ausbildung schafft Pflegekräfte der Zukunft

29. 06. 2022 | Politik

Einzigartige Ausbildung schafft Pflegekräfte der Zukunft

Bundesminister Martin Polaschek mit Landeshauptmann-Stellvertreterin Christine Haberlander

Niederländisches Königspaar zu Gast im Parlament

28. 06. 2022 | Politik

Niederländisches Königspaar zu Gast im Parlament

Von links: I.M. Königin Maxima und S.M. König Willem Alexander von Oranje-Nassau, Parlamentsvizedirektor Alexis Wintoniak, Zweite Nationalratspräsidentin D...

"Europäische Schlagkraft erhöhen"

25. 06. 2022 | Politik

"Europäische Schlagkraft erhöhen"

Innenminister Gerhard Karner betonte bei Eröffnung des Europa-Forums Wachau, wie wichtig die europäische Zusammenarbeit in Sicherheitsfragen sei