Mittwoch 19. Juni 2019
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TirolBerg Aktuell – Aare 2019: TirolBerg offiziell gestartet, ÖSV-Herren auf Medaillenkurs

VIDEO - Punktgenau zum Start der Ski WM in Aare wurde auch der TirolBerg offiziell eröffnet. Stilgerecht wurde das Band beim Eingang des traditionellen WM-Treffs von den prominenten Festgästen durchtrennt

Patricio Hetfleisch, Leiter Mediahaus der Tirol Werbung, begrüßte dabei Anton Seeber, Martin Leitner (beide LEITNER ropeways), Werner Amort (Prinoth), Mats Arjes (FIS Vizepräsident und CEO SkiStar) sowie ÖSV-Sportdirektor Hans Pum.

Bereits zum zehnten Mal lädt die Tirol Werbung – diesmal mit Premium Partner LEITNER ropeways und den Regionen St. Anton am Arlberg, Paznaun-Ischgl, Zillertal und Ötztal – im Rahmen einer Weltmeisterschaft Vertreter aus Sport, Wirtschaft, Medien und Politik zur hochwertigen Netzwerkplattform.
Bestens gelaunt und auf Medaillenkurs zeigte sich im Anschluss an die Eröffnung auch das ÖSV-Super-G-Aufgebot bei seinem ersten PR-Auftritt im TirolBerg – nominiert für den WM-Super-G wurden Daniel Danklmair (Steiermark), Vincent Kriechmayr (Oberösterreich), Matthias Mayer (Kärnten) und Hannes Reichelt (Salzburg). Und ÖSV-Sportdirektor Pum gab beim Presseauftritt auch das Ziel vor: „Wir wünschen uns eine schöne und vor allem verletzungsfreie Weltmeisterschaft – und sieben bis acht WM-Medaillen!“

Routinier Reichelt, er bestreitet seine achte WM, präsentierte sich voll motiviert: „Ich bin gierig auf das Rennen. Auch wenn ich bereits 2015 Super-G-Weltmeister in Beaver Creek geworden bin – die Vergangenheit zählt nicht. Ich will hier und jetzt in Aare meine Leistung abrufen!“ Angesprochen auf eine mögliche WM-Feier im TirolBerg zeigte sich Reichelt launig. „Partys im TirolBerg können sehr lustig sein, aber davor konzentrieren wir uns voll auf die Rennen“, so Reichelt augenzwinkernd.

„Das Kribbeln kommt jetzt“, gab Kriechmayr im Rahmen der Pressekonferenz zu Protokoll. Der aktuell Führende im Super-G-Weltcup fühlt sich in Aare sehr wohl: „Ich bin sehr gut in Form und das Gelände liegt mir.“ Wichtig sei jetzt die erste Besichtigung der Rennstrecke, um sich optimal für das WM-Rennen vorbereiten zu können.

Beim WM-Rennen zählen die Medaillen stellte auch Mayr, Olympiasieger von Sotschi, klar: „Das ist auch meine Erwartung, wenn ich hier an den Start gehe.“ Klar sei aber auch, dass das Feld der Favoriten groß sei. Sowohl seine österreichischen Teamkollegen als auch Dominik Paris, Beat Feuz und Aksel Lund Svindal zählen dazu.

Überglücklich über seine Qualifikation für das WM-Rennen zeigte sich Danklmair: „Vor einigen Wochen hätte ich das nicht geglaubt. Es ist wunderschön, dass ich mich in der Qualifikation durchsetzen konnte. Natürlich starte ich aus einer Außenseiterrolle, aber ich habe nichts zu verlieren. Und das Ziel ist auch für mich klar: eine Medaille!“

Der Eröffnungsabend im TirolBerg stand unter dem Motto „Tirol zu Gast in Aare“. Präsentiert wurden ganz besondere Geschichten von Schweden, die eine enge Beziehung zu den TirolBerg-Partnern wie dem Zillertal, St. Anton am Arlberg, Paznaun-Ischgl, Ötztal und LEITNER ropeways haben.

Schwedische Speed-Herren im TirolBerg

Der Osttiroler Alexander Köll, der seit fünf Jahren für das schwedische Nationalteam fährt, stattete dem TirolBerg in Aare einen ersten Besuch ab. Im Schlepptau hatte Köll seinen schwedischen Teamkollegen Felix Monsen und Freundin Lisa. Der „schwedische“ Osttiroler, der bei der Hahnenkamm-Abfahrt in Kitzbühel schwer zu Sturz gekommen war, hatte zu Beginn der Saison zwei große Ziele formuliert: ein Start in Kitzbühel und die WM im schwedischen Aare. Bis zuletzt war eine WM-Teilnahme aufgrund des Kitzbühel-Sturzes fraglich gewesen. Seit heute ist aber fix: Köll wird in Aare seine erste Weltmeisterschaft bestreiten und bei Super-G, Abfahrt und in der Kombination am Start stehen.

Quelle: OTS //   Credit: Tirol Werbung/pro.media //  Vorschaubild Playergeneriert