Dienstag 21. Mai 2019
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Top Unternehmer Talk

GMUNDEN - Wie der Betrieb von Gerhard Spitzbart zur hochtechnologischen Manufaktur wurde 

Über seinen interessanten und spannenden Werdegang sprach BIM KommR Gerhard Spitzbart – SFK Tischler GmbH - im Rahmen eines Top Unternehmer Talks vor der JW Gmunden.  
„Eine wirklich gute Idee erkennt man daran, dass ihre Verwirklichung von vornherein ausgeschlossen erschien.“ (Albert Einstein) Tischlermeister Gerhard Spitzbart, Gründer und Geschäftsführer der SFK Technologie Manufaktur wird als Techniker, Freidenker und Visionär beschrieben. Er liebt die Herausforderung und realisiert mit seinem Team immer wieder technisch außergewöhnliche Projekte für Kunden aus Industrie, Produktentwicklung, Architektur und hochwertigem Yacht- und Flugzeuginnenausbau. Mit der Ausbildung zum Tischlermeister als fachliche Grundlage, großem Interesse für unkonventionelle Fertigungsmethoden und neue Technologien hat er es geschafft, seinen Traditionsbetrieb rasch zum Vorreiter in der Verarbeitung zukunftsweisender Werkstoffe wachsen zu lassen. Aus der Tradition zu lernen und zeitgleich neue Wege zu gehen ist das tägliche Bestreben von Gerhard Spitzbart. Als begeistertes Mitglied der Tischlerinnung vertritt er diese aktiv als Bundesinnungsmeister. Zudem ist Gerhard Spitzbart Obmann-Stellvertreter der Sparte Gewerbe & Handwerk der Wirtschaftskammer Oberösterreich. 

Gerhard Spitzbart erzählte auch darüber, wie es ist, einen Familienbetrieb zu übernehmen. Schnell war ihm klar, dass Tische und Bänke herzustellen nicht seine Erfüllung war – er wollte schon früh neue und innovative Wege gehen. Einer von vielen Ratschlägen für die JungunternehmerInnen war, in einem Familienunternehmen gemeinsam mit den Geschwistern die Verantwortungen und Aufgaben gut und klar zu verteilen. Wichtig ist auch ein mehrmals durchdachter Businessplan und Angebote verschiedener Banken einzuholen. Und natürlich nicht zu vergessen - das Kapital eines jeden Unternehmens sind die MitarbeiterInnen. Der richtige Umgang ist das A und O.  

Viele Firmen wissen oft nicht, was die Maschinen alles tatsächlich können. Sein Erfolgsgeheimnis ist, zuerst in die Software und dann in die Maschine zu investieren. Cornelia Kronberger, Ortsvorsitzende der JW Gmunden war von den vielen Tipps begeistert. Ein wichtiges Motto von Gerhard Spitzbart lautet: „Man soll nur das tun, worin man stark ist und seine Seele hat. Oft versuchen Kunden, die Preise zu verhandeln – wenn man sicher ist, was man macht und sehr gute Qualität liefert, ist der Preis nicht verhandelbar.“ Und auch Martin Ettinger, Obmann der Bezirksstelle Gmunden war begeistert: „Gerhard Spitzbart gab den JungunternehmerInnen einen sehr persönlichen Einblick und viele Ratschläge, die sie auch in ihrem Vorhaben unterstützen“.  

Quelle, Bild: WKO Gmunden 
Bild vlnr.: Die JW Mitglieder mit BIM KommR Gerhard Spitzbart, Robert Oberfrank (WKO Gmunden Bezirksstellenleiter), Cornelia Kronberger (JW Gmunden Ortsvorsitzende) und Martin Ettinger (WKO Gmunden Bezirksstellenobmann)