„Tu felix Austria … zeichne!“

„Tu felix Austria … zeichne!“

Zeichnerische Kür zu 25 Jahre Österreich in der EU im Karikaturmuseum Krems eröffnet. Im Bild v.l.n.r.: Reinhard Resch (Bürgermeister Stadt Krems), Karl Wilfing (Präsident NÖ Landtag), Direktor Gottfried Gusenbauer (Karikaturmuseum Krems), Eva Hollerer (Vizebürgermeisterin Stadt Krems), Günter Herz (Stadtrat Stadt Krems)

Die Ausstellung Tu felix Austria … zeichne! 25 Jahre Österreich in der EU (16.02.2020 – 31.01.2021) umfasst eine repräsentative Auswahl von rund 160 österreichischen Pressezeichnungen. 38 Künstler/innen wie Michael Pammesberger, Erich Sokol, Thomas Wizany, Manfred Deix, Gerhard Haderer und Margit Krammer werden in der Ausstellung im Karikaturmuseum Krems gezeigt. Sie decken über 20 verschiedene österreichische Zeitungen und Magazinen ab.

Seit 1995 ist Österreich Mitglied der Europäischen Union. Eine Vielfalt an Karikaturen und Editorial Cartoons österreichischer Pressezeichner/innen begleiteten den Weg Österreichs in die EU. Sie thematisieren exemplarisch Meilensteine der vergangenen 25 Jahre Mitgliedschaft und bieten Diskussionsbeiträge zu aktuellen und zukünftigen europäischen Themen.
Karikaturen, Editorial Cartoons, satirische Grafik bis hin zu Online Satire sind wesentlicher Bestandteil einer demokratischen Gesellschaft und nehmen innerhalb der westlichen Medienlandschaft wichtige Kontrollfunktionen wahr.
„Losgelöst von der Geschichte erlangen die Karikaturen etwas Zeitloses und geben pointierte und erhellende Einblicke in Österreichs Weg in die EU. Die Ausstellung dokumentiert nicht nur die große stilistische Bandbreite, sondern auch die zeichnerische Vielfalt in der österreichischen Presse“, so Gottfried Gusenbauer, Direktor des Karikaturmuseum Krems und Kurator der Ausstellung.

Auch Ulrike Guérot, Leiterin des Departments für Europapolitik und Demokratieforschung an der Donau Universität Krems spricht bei der Eröffnung über den zeichnerischen Zugang zu Europa: „Karikaturist/innen sind in vielerlei Hinsicht Träu¬mer/innen. Sie träumen von einer gerechteren Welt, von einer Gesell¬schaft, die Menschlichkeit vor Egoismus und grenzenlosen Konsum stellt, oder von Politiker/innen, die sich ausschließlich der Wahrheit verpflichtet fühlen. Sie träumen von einem Europa, das verbindet, das seine gemeinsamen Werte pflegt und sich solidarisch zeigt – in guten und in schlechten Zeiten. Nicht immer sehen sie ihre Träume Wirklichkeit werden.“

Zur Eröffnung kamen viele Gäste aus Kultur, Politik und Gesellschaft wie Karl Wilfing (Präsident des NÖ Landtages), Reinhard Resch (Bürgermeister Stadt Krems), Erwin Krammer (Vizebürgermeister Stadt Krems), Eva Hollerer (Vizebürgermeisterin Stadt Krems), Günter Herz (Stadtrat Stadt Krems), Hermann Dikowitsch (Kulturabteilung Land Niederösterreich) und Armin Laussegger (Landessammlungen Niederösterreich). Unter den zahlreichen Künstler/innen befanden sich u. a. Bruno Haberzettl, Thomas Wizany, Oliver Schopf, Margit Krammer, Brandy Brandstätter, Thomas Paster, Daniel Jokesch und Astrid Langer.

Quelle: Cornelia Baumgartner Kunstmeile Krems / ots  //  Fotocredit: Kunstmeile Krems/APA-Fotoservice/Schedl

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