Unfassbare Tierquälerei - Ente die Beine abgeschnitten

Unfassbare Tierquälerei - Ente die Beine abgeschnitten

Furchtbar grausam! Ein Tierquäler schneidet einer Ente die Beine ab

Beim Spazierengehen mit ihrem Hund sah eine Riederin am Freitag Vormittag eine flugunfähige Wildente neben einem Weg hinter dem Freibad sitzen, die auch nicht wegflog, als sich ihr Hund näherte. Nach einem Anruf bei der Wildtierhotline der Tierschutzorganisation Pfotenhilfe nahm sie die Ente mit und übergab sie einem Mitarbeiter der Pfotenhilfe, der sofort sah, dass ihr beide Beine etwa ab der Hälfte abgeschnitten wurden. Bei der genauen Untersuchung stellte Pfotenhilfe-Geschäftsführerin Johanna Stadler fest, dass der Ente auch die Flügel gestutzt wurden und sich in den offenen Wunden der Beinstumpen Fliegenmaden eingenistet hatten. Die Wunden wurden aufwendig von den Maden befreit und versorgt und das Tier mit Antibiotika und einem Schmerzmittel behandelt.

"Diese Ente muss unfassbare Qualen gelitten haben, denn sie konnte sich nach der Tat nur noch mit Hilfe von Flügelschlägen am Boden weiterbewegen und hat sich dabei ihre offenen Wunden weiter aufgescheuert! Und dann noch die Maden in den Wunden, also wenn ich so einen Täter auf frischer Tat ertappe, kann ich glaube ich für nichts garantieren", ist Stadler fassungslos und wütend zugleich. "Aufgrund der sich häufenden Fälle verdoppeln wir die Ergreiferprämie auf Euro 2.000,-. Das arme Tier kann sich nicht weit vom Tatort wegbewegt haben. Jeder Hinweis ist wichtig, diese Tierquäler müssen endlich gestoppt werden!"

Die Finderin hatte die abgeschnittenen Beinen nicht wahrgenommen und war schockiert, als sie von der unglaublich grausamen Tat erfuhr. Die Pfotenhilfe erstattet auch in diesem Fall Anzeige bei der Polizei; den Tätern drohen bis zu zwei Jahre Freiheitsstrafe. Jeder Hinweis ist wichtig und wird ernst genommen, auch anonyme Hinweise über das Kontaktformular auf www.pfotenhilfe.at sind jederzeit willkommen.

Quelle: Tierschutzorganisation Pfotenhilfe Jürgen Stadler / ots  //  Fotocredit: © Pfotenhilfe

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