Wenn Ideen sprudeln - Was bedeutet dies für Innovation und Digitalisierung?

Wenn Ideen sprudeln - Was bedeutet dies für Innovation und Digitalisierung?

Am Innovationspodest: Reinhard Willfort (Lehrgangsleiter „Innovationsmanagement“, TÜV AUSTRIA Akademie & isn - innovation service network), Christoph Schwald (TÜV AUSTRIA), Johannes Eßmeister (ecoplus), Mozhgan Sadr (VAMED-KMB) und Robin Bürger (Fraunhofer IMW)

Bei dem von der TÜV AUSTRIA Akademie in Kooperation mit isn - innovation service network veranstalteten Netzwerktreffen präsentierten Innovationsprofis aus unterschiedlichen Bereichen konkrete Beispiele aus der betrieblichen Praxis. Sie gingen der Frage nach, was es braucht, um mit Innovationen langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben. Dabei kamen „Buzzwords“ wie z. B. Digitalisierung, Agilität und künstliche Intelligenz als Erfolgstreiber nicht zu kurz.

Am Anfang war die Idee

Innovationen (Erneuerungen) sind überlebensnotwendig: Sie schaffen Mehrwert und machen Unternehmen zukunftsfit. Es reicht jedoch nicht, allein auf die Kreativität der Mitarbeiter zu setzen. Innovationen müssen etwas bringen. Dies gelingt nur dann, wenn die Sprache des Innovationsmanagements von allen verstanden wird, die geplanten Erneuerungen in Prozessen abgebildet und auf oberster Managementebene verankert werden, so die Experten.
Innovationsprozesse brauchen Input (Ideen), um zu Ergebnissen (Output) führen zu können. Wird der Output sichtbar gemacht, steigt auch die Motivation, mitzumachen.

Innovationen in Krankenhäusern

Wie Innovationsmanagement in Krankenhäusern funktioniert, zeigte der Impulsvortrag über das „Wiener Innovationsmodell VIENNO“. Externe Stellen (z. B. Forschungs- und Gesundheits-einrichtungen) liefern Input für effizienteren Ressourceneinsatz und patientenfreundlichere Einrichtungen. Neue Projekte entstehen auch durch jährliche Ideenwettbewerbe: Ein digitaler Wegweiser für Patienten soll bald Realität werden.

Beratung und Inspiration für Unternehmer

Wo finden Unternehmer generell Beratung und Inspiration? Der „Digital Innovation Hub-Ost“, ein bundesländerübergreifendes Konsortium, hilft Klein- und Mittelbetrieben bei der Umsetzung digitaler Innovationsprojekte. Der Vorteil: Die gesammelten Projektideen werden von mehreren Unternehmen genutzt. Genug Stoff für die innovationshungrigen Teilnehmer lieferte abschließend der TÜV AUSTRIA: Die unternehmensweite Innovationsplattform „innovatüv“ kann jetzt mehr: Ideenwettbewerbe, Awards und kleine Belohnungen animieren noch mehr Mitarbeiter zum Mitmachen.

Weiterbildung in Management und Persönlichkeit

Fazit: Wer am Markt bestehen bleiben will, braucht kluge Köpfe mit Durchhaltevermögen und zeitgemäße Anreizsysteme.

Quelle: Mag. (FH) Karin Newald, Programmverantwortliche Management & Persönlichkeit, TÜV AUSTRIA AKADEMIE / ots  //  Fotocredit: Andreas Amsüss, TÜV AUSTRIA

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