WIENWOCHE 2020 “Power & Privilege“

WIENWOCHE 2020 “Power & Privilege“

 Unter dem Motto „Power & Privilege" findet von 11. – 20. September 2020 die 9. Ausgabe des Kunst- und Kulturfestivals WIENWOCHE – Festival for Art & Activism statt

Auch für das Kunst- und Kulturfestival WIENWOCHE waren die letzten Wochen herausfordernd, trotz oder gerade deshalb freuen wir uns sehr bekanntzugeben:

Unter dem Motto „Power & Privilege" findet von 11.– 20. September 2020 die 9. Ausgabe des Kunst- und Kulturfestivals WIENWOCHE – Festival for Art & Activism statt. Selbstverständlich unter den dann geltenden Hygiene- und Abstandsvorschriften betreffend Covid19.

Das diesjährige Kurator*innen-Team Henrie Dennis und Natalie Ananda Assmann sowie das gesamte WW-Team 2020 arbeiten kontinuierlich an der neunten Ausgabe des Festivals.

Nach einem langen Auswahlprozess unter 210 Projekteinreichungen, beschäftigen sich nun mehr als 150 Künstler*innen, Aktivist*innen und Akteur*innen mit Projekten zu den aktuellen gesellschaftspolitischen Debatten wie Umverteilung und kulturelle Teilhabe, Armutsproduktion, neuaufflammenden Nationalismus und europäischer Grenzpolitik und migrantischer, queer-feministischer wie dekolonialer Perspektiven auf aktuelle Debatten.

Wir befinden uns an einem Punkt, an dem es unabkömmlich ist, sich mit Macht- und Unterdrückungsmechanismen auseinanderzusetzen und zu verstehen, wie Privilegien, wenn sie als solche nicht erkannt werden, zur Aufrechterhaltung eines von Gewalt und Unrecht geprägten Systems beitragen. Der Fokus auf Macht und Privilegien erlaubt es uns, lokale und globale Diskurse und Veränderungen differenziert zu reflektieren und zu verhandeln.

Die Zusammenarbeit mit nicht-kommerziellen Räumen, Medien und Kollektiven ist vor allem jetzt ein wichtiger Aspekt unserer kulturpolitischen Arbeit. Wir freuen uns, dass wir dieses Jahr die Brunnenpassage als Festivalzentrum nutzen können und mit art spaces wie FLUC oder KUNSTBOGEN zusammenarbeiten werden.

Die Wienwoche steht für einen Kulturbegriff, der weit über nationale Grenzen hinausreicht. Deshalb sehen wir gerade jetzt eine Notwendigkeit, in unserer politischen und künstlerischen Arbeit intersektionale und transkulturelle Kämpfe zusammen zu denken.

#teamalle – No pride in Deportation! - Leave no one behind! - We are in this together!

Ein erster Programmausblick ist im Rahmen eines Pressegesprächs für Mitte Juni angedacht.

Quelle: WIENWOCHE apomat* büro für kommunikation GmbH Mahnaz Tischeh Festivalkommunikation / ots  //  Fotocredit: © Wienwoche

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