WIFI Österreich - Kurator Markus Raml wiedergewählt

WIFI Österreich - Kurator Markus Raml wiedergewählt

Im Bild v.l.n.r.: Generalsekretär-Stellvertreterin der WKÖ Mariana Kühnel, Kurator des WIFI Österreich Markus Raml, Institutsleiterin des WIFI Österreich in der WKÖ Tatjana Baborek

Durch die Corona-Pandemie wird die berufliche Aus- und Weiterbildung zwar schwieriger, sie ist aber weiterhin möglich – und gerade jetzt besonders sinnvoll: „Wer jetzt die Zeit nutzt und sich gezielt weiterbildet, hat nach dieser herausfordernden Zeit die besten Voraussetzungen am Arbeitsmarkt. Daher appelliere ich auch an die Unternehmer/innen, diese Phase für Weiterbildungsmaßnahmen der Mitarbeiter/innen zu nutzen, um fit für die aktuellen Herausforderungen – insbesondere der Digitalisierung – zu sein“, erklärt der am Donnerstag wiederbestellte Kurator des WIFI Österreich, Markus Raml.

„Wir haben über die letzten Monate natürlich an allen WIFIs das Online-Kursprogramm aufgestockt und ausgebaut. Mit Online-Seminaren begleiten wir unsere Teilnehmerinnen und Teilnehmer dabei, ihre Skills aufzufrischen oder sich neue Fertigkeiten anzueignen. Innovative, berufliche Aus- und Weiterbildung bzw. lebensbegleitendes Lernen sind zukunftsentscheidende Themen für unser Land, und dafür werde ich mich auch die nächsten fünf Jahre als Kurator des WIFI Österreich engagieren. Mein Fokus liegt auf dem Schaffen von Anreizen für lebensbegleitendes Lernen, einem der wichtigsten Wettbewerbsfaktoren für unsere Wirtschaft“, umreißt der oberösterreichische Unternehmens- und Steuerberater Raml (48) das Amt des Kurators des WIFI Österreich.

„Der Schwerpunkt, den Kurator Raml bei seinem Antreten 2015 definiert hatte, hat sich als goldrichtig erwiesen. Lebensbegleitendes Lernen ist das Um und Auf. Corona stellt uns aber hier vor neue Herausforderungen und das Lernen insgesamt vor neue Anforderungen. Den dadurch ausgelösten Digitalisierungsschub gilt es auch weiter mit voller Kraft im WIFI zu implementieren“, sagt Mariana Kühnel, stv. Generalsekretärin der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ): „Ich bin sehr froh, dass das engagierte Team des WIFI Österreich seine erfolgreiche Arbeit mit dem Kurator zugunsten des Wirtschaftsstandortes Österreich für fünf weitere Jahre fortsetzen wird, um neue Schwerpunkte für eine bestmögliche berufliche Weiterbildung zu setzen.“

„Ich freue mich besonders, mit Kurator Markus Raml gemeinsam im Auftrag der beruflichen Erwachsenenbildung die Weichen für eine zukunftsorientierte Aus- und Weiterbildung unserer Fachkräfte in Österreich zu stellen“, ergänzt Tatjana Baborek, Institutsleiterin des WIFI Österreich.

Selbstgesteuertes Lernen mit digitalen Tools

Derzeit stehen allen Weiterbildungswilligen neben den Präsenzkursen auch verschiedene Online-Formate über die WIFI-Lernplattform (z.B. eLearning, Webinare, Hybrid-Kurse) zur Verfügung. Manche Kurse werden auch als interaktiver Online-Live-Kurs durchgeführt, der von Trainerinnen und Trainern in virtuellen Räumen gehalten wird. „Online-Lernen am WIFI funktioniert lebendig und nachhaltig“, weiß Raml. „Sehr hilfreich dafür sind die Aktivitäten, die wir in den letzten Jahren rund um unser WIFI-Lernmodell LENA (LENA steht für „Lebendig“ und „Nachhaltig“) gesetzt haben. Es legt den Fokus in all unseren Kursen auf das selbstverantwortliche Lernen jedes Einzelnen. Unsere Trainerinnen und Trainer begleiten die Lernenden dabei, sich Wissen und Kompetenzen selbst zu erarbeiten – jetzt eben verstärkt über digitale Tools.“

WIFI als qualitätsvoller Blendend-Learning-Anbieter

Das WIFI bietet seit mehr als 20 Jahren eLearning- und Blended-Learning-Formate an. Im letzten Kursjahr wurden über die WIFI-Lernplattform rund 5.000 eLearning-Veranstaltungen absolviert. Heuer wurden im Vergleich allein im Monat März knapp 3.000 WIFI-Kurse mit rund 38.000 Usern online absolviert.

„Durch die Covid19-Pandemie hat die Digitalisierung auch in der Weiterbildung einen massiven Schub erhalten. Ich bin stolz, dass die Kursteilnehmer/innen gemeinsam mit den WIFI-Trainer/innen innerhalb so kurzer Zeit die Herausforderung im Frühjahr angenommen haben und motiviert und zielorientiert online zusammengearbeitet haben. Das ist der Grund dafür, dass die Umstellung von Präsenz auf Online in den WIFIs so gut funktioniert hat“, argumentiert Raml und führt weiter aus: „In den letzten Monaten haben unsere Kunden aber auch die Vorteile des Präsenzlernens verstärkt zu schätzen gelernt. Es gilt daher für uns als WIFI, die richtige Balance aus Online- und Präsenzlernen zu finden, damit die Teilnehmer/innen passend für sich genau die Angebote nutzen können, die sie möchten. Online-Lernen ist gekommen um zu bleiben, natürlich nicht als reine eLearning-Variante, sondern in Kombination mit Präsenz-Lernphasen.“

Quelle: DMC – Data & Media Center Wirtschaftskammer Österreich / ots  //  Fotocredit: WKÖ

Das könnte Sie interessieren!

Hagelversicherung - Beim Flächenverbrauch ist keine Besserung eingetreten

02. 12. 2020 | Wirtschaft

Hagelversicherung - Beim Flächenverbrauch ist keine Besserung eingetreten

Umfrage der Bundesanstalt Statistik Österreich: Die Flächenversiegelung stellt eines der größten Umweltprobleme dar und ist ein nahezu irreversibler Prozes...

Lockdown und Steuerbefreiung beflügeln bauernladen.at

02. 12. 2020 | Wirtschaft

Lockdown und Steuerbefreiung beflügeln bauernladen.at

Unternehmen beschenken ihre Mitarbeiter regional und nachhaltig

KWG -  „100 Jahre – 100 Dächer“

01. 12. 2020 | WIRTSCHAFT

KWG - „100 Jahre – 100 Dächer“

113 Dachflächen und 1,3 Millionen Euro für KWG Sonnenstrom-Programm

Der Handel in Österreich bereitet sich auf sicheres Aufsperren nach dem Lockdown vor

01. 12. 2020 | Wirtschaft

Der Handel in Österreich bereitet sich auf sicheres Aufsperren nach dem Lockdown vor

Handelsobmann Trefelik: „Setzen umfassende Maßnahmen, damit Einkaufen sicher ist und bleibt“ 

Kaufhaus Österreich startet - Rot-weiß-rote Plattform für den heimischen Online-Handel

30. 11. 2020 | Wirtschaft

Kaufhaus Österreich startet - Rot-weiß-rote Plattform für den heimischen Online-Handel

Präsentation von Kaufhaus Österreich: Bundesministerin Margarete Schramböck und WKÖ-Präsident Harald Mahrer