Wirtschaftsbund: Arbeitszeitflexibilisierung nicht verhandelbar!

Wirtschaftsbund: Arbeitszeitflexibilisierung nicht verhandelbar!

Egger: SPÖ-Muchitsch geht es um Machterhalt, nicht um das Wohl der Arbeitnehmer. Arbeitszeitflexibilisierung bringt Vorteile für Arbeitnehmer und Arbeitgeber

„Die Flexibilisierung der Arbeitszeiten war ein wichtiger und längst notwendiger Schritt für Österreichs Betriebe und den gesamten Wirtschaftsstandort Österreich“, so WB-Generalsekretär Kurt Egger. „Dass Muchitsch die Diskussion über das Arbeitszeitgesetz nun zur Koalitionsbedingung macht, hat wohl mehr mit der Angst vor dem Machtverlust der Gewerkschaften als mit weitsichtiger Standortpolitik zu tun.“ Die Möglichkeit, 12 Stunden zu arbeiten hat es bereits vor dem 1. September 2018 gegeben, dafür war jedoch die Zustimmung des Betriebsrates notwendig. Durch die Flexibilisierung der Arbeitszeit braucht es lediglich das Einvernehmen von Arbeitgeber und Arbeitnehmer. „Dabei geht es um ein Miteinander im Betrieb auf Augenhöhe, Unternehmer und ihre Mitarbeiter ziehen gemeinsam an einem Strang. Für mich ist es unverständlich, dass die SPÖ hier ständig einen Klassenkampf heraufbeschwören muss“, so Egger.

Wie eine aktuelle Studie von EcoAustria im Auftrag des Wirtschaftsministeriums zeigt, bringen flexible Arbeitszeiten nicht nur niedrigere Preise und eine erhöhte Nachfrage nach heimischen Gütern, sondern auch eine Erhöhung der Einkommen. Denn der Arbeitseinsatz kann nun flexibel an die Auftragslage angepasst werden. Auch von der befürchteten Steigerung der Arbeitszeit gibt es keine Spur: Laut Statistik Austria hat sich die Arbeitszeit 2019 im Vergleich zu 2018 kaum verändert. „Von der Flexibilisierung der Arbeitszeit profitieren wir also alle gemeinsam – Unternehmer, deren Mitarbeiter und der Wirtschaftsstandort Österreich“, so Egger abschließend.

Quelle: Österreichischer Wirtschaftsbund Valentin Petritsch Pressesprecher & Leitung Kommunikation/ots  //  Fotocredit: Symbolfoto

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