WISO auf neuen Beinen - Erste neue Ausgabe beschäftigt sich mit Ideen und Vorschlägen für kürzere Arbeitszeiten

WISO auf neuen Beinen - Erste neue Ausgabe beschäftigt sich mit Ideen und Vorschlägen für kürzere Arbeitszeiten

Viktoria Reisinger (Abteilung Frauen- und Gleichstellungspolitik), Chefredakteur Mag. Matthias Specht-Prebanda und MMag.a Heidemarie Staflinger (Abteilung Wirtschafts-, Sozial- und Gesellschaftspolitik) mit der ersten Ausgabe des WISO im neuen Format.

Das WISO versteht sich als wissenschaftliche Zeitschrift mit Standpunkt. Bis zum Vorjahr wurde seit 1978 die Zeitschrift vom Institut für Sozial- und Wirtschaftswissenschaften (ISW) gemeinsam mit der Arbeiterkammer Oberösterreich herausgegeben. Seither ist vieles neu. Die AK Oberösterreich ist nunmehr alleinige Herausgeberin, die Artikel kann man gratis downloaden. Mit einem inhaltlich neuen Konzept will man eine breitere Leserschaft ansprechen. „Jede Ausgabe hat ab sofort einen aus Sicht der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer besonders relevanten, spezifischen Schwerpunkt“, sagt AK-Präsident Andreas Stangl.

Wie bisher ist die Zeitschrift auch für interessierte Praktiker/-innen geöffnet. Das Redaktionsteam hat sich zum Ziel gesetzt, aktuelles sozial- und wirtschaftswissenschaftliches Wissen und drängende Themen einer breiteren Öffentlichkeit verständlich zu vermitteln. Das Erkenntnisinteresse zielt dabei immer auf bessere Arbeits- und Lebensbedingungen der Arbeitnehmer/-innen ab. Die Autoren/-innen behandeln ein aktuelles Problem in seinen Facetten und aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Zudem ergänzen Praxisberichte die wissenschaftlichen Aufsätze. Das WISO versteht sich darüber hinaus als die wissenschaftliche Zeitschrift für Studierende und bietet jungen Wissenschaftlern/-innen eine erste Publikationsmöglichkeit.

Erster Schwerpunkt: Arbeitszeitverkürzung

Die erste WISO-Ausgabe im neuen Format mit dem Titel „Zeit für kürzere Arbeitszeiten“ lotet die Möglichkeiten zur Arbeitszeitverkürzung aus. Renommierte Autorinnen und Autoren argumentieren aus unterschiedlichen Perspektiven, weshalb diese notwendig und sinnvoll ist und schlagen konkrete Wege dafür vor. Die Spannweite der gut lesbaren Beiträge reicht dabei von Konzepten für eine radikale, allgemeine Arbeitszeitverkürzung als Impuls für eine gesellschaftliche Weiterentwicklung bis zum Praxisbericht über Erfahrungen mit der 30-Stunden-Woche in einem oberösterreichischen Unternehmen.

Geleitet wird das WISO von einem AK OÖ-internen, abteilungsübergreifenden Redaktionsteam. Die wissenschaftliche Qualität sichert der Beirat aus Professoren/-innen der Johannes Kepler Universität Linz und der Universität Wien. Die neue WISO-Ausgabe kann man kostenlos beziehen, sämtliche Beiträge sind zudem über die neue Webseite www.zeitschriftwiso.at downloadbar.

Quelle: Arbeiterkammer OÖ, Hans Promberger  //  Fotocredit: @AK OÖ, Wolfgang Spitzbart

 

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